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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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müssen, wo die Bauern so gut Krieg führten, als dieeigentlichen Soldaten. Eine solche Campagne ist abereine vortreffliche Schule, um zu lernen, sein Verhaltender Norhwendigkeit anzupaffem 'Anfangs sind freilichdergleichen Strapazen so lästig, daß die Soldaten ge-gen ihre eignen Generale darüber murren; nachher aber,wenn sie es erst ein wenig gewohnt sind und sich dage-gen abgehärtet haben, bekommen sie eine gute Meinungvon ihnen, indem sie sehen, daß sie muthig überstiegenhaben, was so viele besonders weichlich erzogene Leutein Schrecken seht.

So sind die schönen Gallerien und SpaziergängederKrieger beschaffen, und ihr schönesBekt der Ehre istdann ein Graben worein eine Kugel sie stürzte. Dießalles verdient in der That Belohnung und Lob, be-sonders wenn die, dis auf solchen Pfaden wandeln,und solche Strapazen erdulden, eine gerechte Sacheverfechten, und in ihren Schritten gleich sehr Tapferkeitund Bescheidenheit beweisen.

Hat in diesen jammervollen Kriegen EinerGeist und Körper ganz außerordentlich angestrengt, sowar es der Admiral. Denn die drückendste Last der po-litischen sowohl als militärischen Angelegenheiten seinerParlhei lag a-f seinen Schultern; er rrug sie mit un-gemeiner Standhaftigkeit und Leichtigkeit, und betrugsich gleich ehrfurchtsvoll gegen seme Odern, die Prinzen,als bescheiden gegen seine Untergebene. Frömmigkeitund Gerechtigkeitslicbe waren stets sein vornehmstes Au-gemucrk, und diesi machte ihn bei allen vo» der Par-khie, die er ergriffen hatte, geschabt und geehrt. Erstrebte nicht eh.süchtig noch Ehrenzeichen und L-ffhls-ha brr stellen, sondern mehrmals, wenn er ihn-» aus-wich, wurde er genöch-gt, sie, wegen seiner Tüchtig-keit undRechlfchüffcnhelt zu übernehmen. Wenn er dieWaffen führte, zeigte er sich als einen eben so einstchtS-

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