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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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liefem, sobald sich irgend gute Gelegenheit dazu erse-hen ließe. In dieser Absicht nun machte er sich an sie.

Er fand die Armee sehr vorkheilhaft postirt, undversuchte daher, sie durch seine Artillerie, womit sie nichtversehen war, und durch häufige Angriffe mit Schü.tzen, aus ihrem Vortheil zu verdrängen, und ihr ver-schieden? Paffe, die sie beseht hielt, wegzunchnren» ESwurde aber nur ein einziger, gleich anfangs, aufgegeben,und dabei fielen hitzige und stark« wiederholte Angriffemit Cavallerie vor, wobei beide Theile jagten, und wie»der gejagt wurden.

Die Generale katholischer Seits, die zuerst an»griffen, waren die Herrn von la Valette, Skrozzy undla Chatre; die sich brav hielten. Ihre Gegner unterden Hugenoten waren der Mareschall du Camp Brigue»maud, der Graf von Monrgvmmeri und Genlis. Auchdie Prinzen ließen bei dieser Action großes Verlangenblicken, mit zu fechten, und zeigten schon damals, daßsie einst große Feldherr« werden würden.

Als endlich die Katholiken sahen, daß eS schwerhalten würde, mit dem Feind fertig zu werben, zogenfie sich nach ihrem Quartier zurück. Eben Ließ khatenauch die Prinzen, und wer! sie cinsahen, daß ein länge»ger Aufenthalt ihnen nachtheilig wäre, und weil sie auchMangel «n Pulver litten, brachen sie auf, und zogenin starken Märschen gegen la Charite" und andere ih-nen ergebene Städte, um sich wieder mit den nöthl«gen Bedürfnissen zu versehen.

Kurze Zeit darauf erfolgte der Waffenstillstandzwischen beiden Armeen, und bald nachher der Friede,worauf jedermann die Waffen weglegte. Es war einestarke Strapaze, so lange Zeit in Frost und Hitze, aufschlechten beschwerlichen Wegen und beinahe immer inFeindes Land unter dem Gewehr stehen und marschrren zu

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