Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
Entstehung
Seite
464
Einzelbild herunterladen
 

nicht dringende Umstände das Gegentheil nothwendkamachen.

Auf diesem Zug wurde die Klugheitsrsgel Hannr-balS in Italien, sehr gut bevbachtet, seinen LeutenFeindes Land preis zu geben . wenn die Noch erforderte,sie dadurch zufrieden zu stellen r denn wer unternehmendwar, der konnte in diesen reichen Provinzen seine«Schnitt sehr gut machen.

Die ersten Truppen die zu den Prinzen stießen,Waken die des Grafen von MontgvmMeri, die siegreichaus Beürn zurück kehrten. Dreß war würklich einesehr brave Kriegschat gewesen, die man auch in denGeschichtschreibern ausführlich beschrieben findet. Erüberfiel nämlich Nach einem beschleunigten Marsch dieArmee des Herrn von Terride vor Navarn'ns, die durchdas lange Skilleliegen vor diesem Platz schon sehr mitge-nommen war. Da darf man nicht erst fragen, was erfür freundliche Gesichter bekam, als er von einer solchenExpedition zurück kam.

Zu Ende des Winters brach er gegen Toulouseüuf, wo eine Art von Krieg begann, die sehr wild Undheftig war, indem matt sich gegen die Häuser der HerrnvomParlement alle Gewüttthäligkeiten mit Sengen undBrennen erlaubte. Der angebliche Grund davon tagdarin, daß sie sich stets zu hitzig mit Verbrennen derLutheraner und Hugenoken bewiesen, auch den Capi-tain Rapin hatten köpfen lasten, einen hugenotische«Cavalier, der ihnen daö Friedensedict von Seiten desKönigs überbrachte.

Die Herrn fanden diese Rache sehr hart, indessensoll sie ihnen doch zur Warnung gebient haben, ein an-dermal mit mehr Mäßigung zu verfahren, was sie auchlhattn. Dieser Gerichtshof ist einer der angesehensten

tm