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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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abhalten, mit so viel Gefahren ihr Glück zu suchen;allein sic waren einmal so gierig darauf, daß diese ex-ceffive Auflage sie nicht davon abschreckte, Wenns gleichoft noch geschah, daß die Krallen der Landraubthierevon der Beute, die sie auf der See erhascht hatten,noch starke Portionen abzwackten.

Man sieht hieraus, wie viel einem Lande der See-krieg einbringen kann. Wenn nun der zu Land gerechtist, so muß eS der zur See ebenfalls seyn. Wennman indessen manche Handlungen des letztem näherprüft, so findet man, daß, wenigstens unter uns, schreck-liche Mißbrauche dabei vorfallen. Denn die meistendieser Ebentheurer machen wenig Unterschied zwischenFreund und Feind, und es war öfters der Fall, baßder arme Feind Barmherzigkeit fand, wo der reicheFreund geplündert und ins Wasser geworfen wurde,um durch diese Grausamkeit das begangene Laster desHabsucht zu verheimlichen. Allein der Himmel, deeMund und Augen hak, bringt dergleichen verborgeneGreuel allemal noch an den Tag, Und stürzt nicht seltenmanche in denselben Abgrund, in den sie ungerechterWeise den unschuldigen Handelsmann versenkten»

Dieß sey gesagt, ohne diejenigen verunglimpfen Mwollen, die rechtmäßig ihrem Beruf nachgehen; sonder»es gilt Venen, die eine zügellose Raubsuche umhettreibk»Ich habe mir von Spaniern,/ die bei der Niederlagedes Herrn von Stkozzy waren, sagen lassen, die Hälfteseiner Armee habe aus Freibeitern und Seeräubern be-standen, die ihn in der Nolh im Stich ließen, und ru»hig zusahen, »die er »Nit dem größten Theil der bkavettLeute die ihn» ins Treffen folgten, vor ihren Augen um»kam. Sie (die Spanier) bezeugten ihre Verwunde-rung darüber, daß von vierzig Fahrzeugen, die er mithatte, nicht mehr als sechs oder sieben zuin Gefecht ka-