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gesperrt werden kann, und durch das sie mit allem imUeberfiuß versehen werden können. Zwei Meile» davonliegen im Meer fruchtbare Inseln, die »hm zu Gebotsiehe«. Das Volk in der Stadt ist gleich sehr sur dieWaffen, wie für den Handel. Sein Magistrac ist klug,und alle sind eifrige Anhänger der rcformirlen Religion.Die Festungswerke hat Die Erfahrung sattsam kennengelehrt. Orleans ist zwar, wenn man stark im Feldeerscheinen kann, geschickter gelegen für Angriffe;- woinan aber vercheidrgungöweise gehen muß, ist Rochellenützlicher. Manche wollen sagen, bas Volk darin seyroh; dein sey aber wie ihm »volle, so ist eö doch zuver-lässig , treu und redlich. Eben das sagt man auch vonden Bewohnern Namurs, sie seuen roh und ehrlich.Wenn die Fehler, die man an einer Stadt oder Per-son findet, weit geringer sind, als ihre Vorzüge, somuß mans so genau nicht nehmen. —
Die Unterstützung, welche die Prinzen in diesemdritten Krieg von Rochelle genoffen, har gezeigt, daß eSeine gute wohlversehcne Bude ist. Ich sage dieß nichtu»n sie zum Dank gegen Gott aufzufordern, daß er ih-nen Bequemlichkeiten im Uebersiuß zu Theil werdenläßt. Denn wer im Uebermuch sich erhebt, wjrd früheryder später gedemüthigt werden.
Unter de»» Vortheilen, die man von dieser Stadtzu genießen hakte, ist der besonders zu bemerken, daßsie eine Menge Schiffe ausrüstete und bemannte, diemehrere reiche Prisen machte»», wodurch die gemeineKaffe starke Zusiüffe erhielt. Denn wenn man gleichdamals nur den Jeher» den an die Admiralität abgab,so brachte dieß doch über dreimalhunderttauserid Uvresein. Nachher in den Kriegen die im Jahr»; 74 wiederausbrachen, sah man sich genöthigt den Fünften zunehmen, und man glaubte, dieß würde die Seeleute
abhal-