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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
Entstehung
Seite
226
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Als nach dcr Einnahme von Saint Dizier derDauphin sich an bis Spitze der königlichen Armee setzenmußte, u-.i sich dem Kaiser entgegen zu steilen, gab ihmder König ais vornehmsten Rachgeber und Führer denAdntira! von Anncbaut mit.

Admira! nenne ich ihn hier, denn er war unterdes-sen an die Sttiie des Admirals von Brisn ernennt wer-den, hatte sie auch izt nach dessen Tod angetreten, dennzuvor wollte er dieß nicht, unerachtet dieser Admiral be-reits nach Urtheil und Recht seiner Stellen entsetzt war.Der Kong wollte aber, er sollte dennoch seinen Mar-schallsstab beibehalten, indem der Admiral nicht bei denLandarmem angcstcllt ist, wie dieNcichsmarschalle, unddoch der König stch seiner mehr zu Land als zur See be-dienen wollte. So konnte er ihn also dem Dauphinmitgeben.

Dieser, der jederzeit dem Connetable vorzüg-lich gewogen gewesen war, bat den König, ihm zu er-lauben, daß er diesen zu sich holen lassen dürfte, um sichin einer so dringenden Noch dessen als eines so großenFcldherrn, als Raths zu bedienen. Der König aber, derihn äußerst haßte, sagte dem Dauphin derb die Meinungdarüber, daß es ihm nicht zukomme, andre Generalszu erwählen, als Ec, der König, ihm zugebe, und daEr ihm einmal diesen bestimmt habe, müsse er sich da-bei beruhigen und zufrieden ftyn. Er sehr Wohl, daßdahinter Psisse und Ränke des Connetable stecken, eksolle Ihn also kein Wort wieder davon hören lassen.

Ich habe dieß von guter Hand, und man sicht dar-aus, daß, wenn man einmal einen Haß auf jemand ge-worfen hat, man sich dessen nicht wieder bedienen, nochirgend einen Dienst, Gefallen oder Höflichkeit mehr vonihm annehmen will, und sollte alles darüber zu Grund

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