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Gefangcnnehmung» Hakte Saint Paul über einenGraben gesetzt, wie Annabaut, er wäre Nicht gefan-gen genommen worden. Annabaut dachte auch würk-lich, er sei ebenfalls mit herüber; als er sich aber nachihm umsah und ihn nicht fand, setzte er wieder hinüber,mn ihn heraus zu hauen, konnte es aber nicht bewerk-stelligen.
Er bekam das Gouvernement von Turin in Pie-mont, wo er sich sehr gut hielt, und deßwegen nachher,als der Marschall von Mvnttjan starb, zum Reichsmar-schall ernannt wurde.
Er wurde hierauf dem Dauphin bei der Belage-rung von Perpignan als vornehmster Rathgebec zuge.ordnet; allein die schlechte Witterung und starken Stür-me setzten unjrcr Armee so sehr zu, daß sie diese ganzeUnternehmung und Belagerung endlich durch die Lüstezu allen Teufeln davon führten.
Auch mit der sehr gut ausgeführten Verproviantk-tung von Therouane legre er große Ehre ein; und ohnedie Unbesonnenheit der Hofjugend wäre auch alles durch-aus gut abgelaufcn. Sv aber jagte diese beim Rückzugnach vollbrachtem Vorhaben anö feindliche Lager, undreizte die Feinde; als aber diese heraus sielen, wurdensie auf den Herrn von Annebaut zurückgeworfen, dernun seinen Rückzug zwar brav und mit Einsicht nachund nach veranstaltete, dennoch aber endlich sich gcnö-chigk sah, noch einmal die Spitze zu bieten, wobei erdas Unglück hatte, als ein tapfrer Mann in Gefan-genschaft zu gerathen.
Der König war äußerst aufgebracht darüber, daßeine so gut auSgeführke Unternehmung durch die Unbe-sonnenheit solcher jungen Leute so unglücklich mir dem Ver-lust eines so vvnr fliche» Generals endigen mußte.
N- Denkwürdig. MB. P Als