fiel über ihn her, schlug ihn, und bekam ihn glücklichgefangen. Die Schuld lag jedoch nicht an dem Grasen;er hatte sich sehr tapfer gehalten, soll aber von seinenLeuten sehr schlecht unterstützt worden ftyn.
Er starb nachher in Frankreich und hinterließ nur ei«ne einzige Tochter, die izige Herzoginn von Longucvillc, ei-ne sehr reiche, vortreffliche,'geistreiche und tugendhafteFürsiinn.
Um die Zeit als er starb, pflegte der König sich sehrfeines Raths zu bedienen, weil er ihn als einen ein-sichtsvollen Feldherr» schätzte, so wie auch den Admiralvon Annedaut; denn der Connetable war damals vomHof entfernt auf seinen Gütern, und so waren diese bei-den, nebst dem vortrefflichen Cardinal von Tvuraon, sei-ne vorzüglichsten Günstlinge und Rathgebcr.
l-XV.
Der Admiral von Annebartt.
Weicht nur ein sehr guter General, sondern auch einsehr rechtschaffener redlicher Mann. Seine er-ste Sruffe zur Ehre war MeziereS, wohin der Herrvon Mcmkmorency ihn mitgenommen hatte, und wo ecseine Pflicht sehr redlich erfüllte. Dadurch wurde erschon bekannt, und zeichnete sich auch nachher bei allenGelegenheiten rühmlichst aus. Ec wurde Colonel derleichten Cavallerie bei der iztgedachten Armee des Gra-fen von Saint Paul, und focht sehr tapfer bei dessen
Gefangen-