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Er kommandirte den Succurs von Mezieres vonsechstausend Mann Infanterie; die Stelle war eigentlichfür einen Prinzen von Geblüt u gering, er übernahmsie aber dennoch / um seinen Muth zu beweisen; gefährli-cher war es freilich, als wenn er Cavallcrie zu komman-diren gehabt hatte.
In der Sä'lacht bei Pavia hielt er sich sehr tapfer,fiel aber und lag schon unter den Tobten. Er schrienoch zu rechter Zeit, als ihm ein Soldat des Rings we-gen einen Finger abschneidcn wollte, wurde nach Paviagebracht, wieder curirt, bestach dann seine Wache, undentfloh ohne Ranzion.
Einige Zeit darauf gab ihm der König eine sehrschöne Armee zum Feldzug nach Italien, um dem Herrnvon Lautrec zu Hülfe zu kommen, wenn der Herzog vonBraunschweig dahin marschiren sollte. Da aber derKaiser diesem nachher nicht traute, und ihn nicht nachItalien marschiren ließ, blieb auch der Graf von SaintPaul zurück. Dicß war ein Fehler; denn wäre er vor-wärts marschirt, so war Neapel unser.
So aber fieng er an, im Mailändischen zu agiren,und zwar anfangs mit Glück, indem er mehrere Platzewegnahm, unter andern auch Pavia *). Antonio vonteve, damals kaiserlicher Statthalter in Mailand, raff-te aber einst alles, was er von Truppen auftreiben konn-te, zu einem Ausfall gegen ihn zusammen, unerachtck
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*) „Dieß wurde bei dieser Gelegenheit zum zweitenmal (da«/,erstemal durch Laukrec) der Plünderung preisgegeben,„und sehr übel mitgenommen; so sehr war allo dieser„Platz vom Schicksal zu Naub, Plünderung und allem„ljnhell bestimmt, wie ich auch bei uns in Frankreich„mehrere gesehen habe, die vorzüglich dazu ersehen za„ fchu schienen." —