222
kenne viele, die sich nicht so zu mästgrn gewußt, sondernalles unter einander geworfen harten. Dafür hätten sieaber auch keinen so schönen Nachruhm himerlasscn, wiedieser Prinz. s«^'.
Er hinterließ bei seinem Tod vortreffliche Prinzenals würdige Söhne: den Herzog von Vcndome, n,-ch-hcrigen König von Navarra; den Herzog von Engu^n, >^.
der in der Schlacht bei Cerizolkes, und noch einen diesesNamens, der in der bei St. Quentin fiel; und den P in-zen von Cond/, alle vier gut für die Waffen,, und end- iBv'lich den Cardinal von Bourbon, für die Kirche, wiewohlauch er sich nachher in die Welthandel mischen und sichder Krone anmaßen wollte, was Die Ligue sich gut zunutzen wußte. ^
König Heinrich III. war deßwegen sehr unwilligüber ihn, und sagte: „Ich weiß nicht, was er mit
„zwei Kronen will, da er seine Priesterkrone nicht ein-„mal gehörig zu tragen weiß, Die doch viel leichter ist,„ als die Kömgskrvne von Frankreich!" — Dies; zogihm auch die Gefangensetzung zu, worin» er starb.
^XlV.
Dev Graf von Saint Pol.
>'k§ei
üUch
/8*in Bruder des Vorhergehenden, ebenfalls zu seinerZeit ein tapfrer muthigcr Prinz, wie überhaupt indiesem Hause Bourbon keine Memmen gezeugt werden.Alle sind brav und tapfer, und wissen nichts vom Angst,fieber (üevns poltronns).
bk