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feiner Gensdarmen *) frisch und gesund zurück, undwurde nach und nach wie gesagt endlich Reichs-marschall.
Als nachher der Connetable in Ungnade fiel, be-kam er auch dessen Gouvernement Languedoc, was de»Connetable, der ihn so klein gesehen hakte, tief krankte,so wie es ihn auch dagegen sehr freute, als er dessenUnternehmung auf Perpignan so übel ablarifen sah, dieer zuerst vor geschlagen, und als so leicht vorgestellthatte. Der König, der gleich anfangs andrer Mei-nung gewesen war, konnte ihn von dieser Zeit an nichtmehr leiden, weil er Ihm diese Schande zugezvgenhatte. Der Dauphin war noch übler auf ihn zusprechen.
Wer dieß gelesen hat und recht bedenkt, der wirdallerdings sagen müssen, Laß es ein schöner Glückswech-sel war, aus einem gemeinen Gensdarmen Reichsmar-schall zu werden, zumal zu jener Zeit, wo die Stellennoch nicht so beschmutzt waren, als man fis nach derHand geschn hat. '
Ich habe düse Anecdoke von dem Herrn von Mont-pezac, aus dem Mund einer großen Dame am Hof.Ich sagte ihr hierbei, daß der Herr von Vellay in seinenDenkwürdigkeiten schreibe: der Herr von Montpszaksei bei den Frieden von Ardres, nebst andern, als Gei-sel an England gegeben worden, er müßte demnachschon damals so unbedeutend nicht gewesen seyn. Sieantwortete mir: der Herr von Bellay müsse nichtrecht gescheut seyn; damals sei gar kein Gedanke
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' *) „Einige derselben, die in meiner Nachbarschaft zu Hause
„ waren, wußten mir viel von ihm zu erzählen."
N- Denkwürdigk. XIII. B. H