----------- soz
gebürt dcs ältesten Sohns der Kirche und der altherge-brachte Titel eines allerchristlicksten Königs gegen denneuen und nachgebornen katholischen König starkgebraucht-wurde. Darüber stand endlich ein geschickter wohlbe-rekter Jesuit auf, und stellte in einer Rede die schönstenGründe, die er auftrcibcn konnte, dar; die besten wa-ren folgende: wenn man es nach dem Buchstaben derSchrift nehmen wolle, so müsse er freilich bekennen undzugebcn, daß dem König von Frankreich der Rang vordem von Spanien gebühre. Allein dieß komme izt nichtin Betrachtung, sondern der König von Spaniens müssein Rücksicht auf den Besitz dcs größten Reichs der Welt,Westindicns, als Kaiser angesehen und betrachtet wer-den , und also billig den Vorrang erhalten.
Hierauf aber wurde sogleich erwiedcrt, daß dießKaiserthum keinen Sitz noch Rang in der Christen-heit habe, Massen es nur eins gebe, das von Alters heraufgerichtet und dafür erkannt und verehrt sey, und inder Christenheit gelte, und den Adler als das Denk - undMerkzeichen der alten Kaiser führe.
Es wurden noch eine Menge andre Gründe undGegcngründe angeführt, die ich der Kürze wegen über«gehe, wiewohl der Herr von Lansac mir alle hcrzahlte.Nach langen Debatten und Vergleichen blieb endlich derHerr von Lansac die ganze Zeit über daselbst, der HerrMarquis aber gieng in der Mitte wieder weg. —Andre sprechen jedoch anders davon. Ich laste es dahin-gestellt scyn. — Der Herr von Lansac erwarb dabeiden Ruhm, sich brav gehalten zu haben, statt daß, sag-te man, ein Geistlicher oder eine Magistratspersonnichts gescheides au^Zeuchket Hütte»
Unter