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Se. Majestät sahen auch mit ihren tieftkingen«tem Verstände allerdings sehe wohl ein, daß so vielebrave französische CavalierS von edlem Geschlecht undhohen Verdiensten gewissenhaft und ehrlicbenb genug seynwürden, um die ihnen verliehenen Kirchengüter besserzu verwalten und zu erhalten, als eine Menge Geistliche,die ich kenne, und denen ich zur Schande nachsagen muß,daß sie alles versaufen, verfressen und verspielen! —
Was Mich betrifft, ich habe eine Abtei, und dasistBranchome *), welche der große König Heinrich mirin meiner frühen Jugend gab, in Rücksicht auf den Ca«pilain Boucdeille, meinen zweiten Bruder, einen derbravsten Männer Frankreichs, der in Dienst des Königsauf der Bresche getödtct wurde, wo ihm eine Stückkugel, den Kops wegnahm. Es war bei dem letzten Sturm aufdas belagerte Hcsdin» Diese Abtei nun habe ich je»derzeit so gut erhalten und verwaltet, daß ich Mich wohlrühmen mag, wahrend nach einander drei verschie»dene Aebke von unfern Königen dazu nominirt und vondem Papst cvnfirmirt wurden, habe man nie den ge«ringstcn Fehler, Mißbrauch noch Verderb daran bemerktoder bis diese Stunde bemerken können, unerachtekdie Reparationen, die ich alljährlich daran vornehme,mich schweres Geld kosten.
Es ist aber auch eines der schönsten, prächtigstenAbtcigebäude in ganz Frankreich, denn eö wurde erbautu<id sehr schön angelegt und ausgcstattcr von dem große«Kardinal von Albret, der selbst an Geburt und Herzgroß, und ein Großonkel von unserm izkreaierenden gro«ßen König war.
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*) Hier der wahre Beweggrund, warum Kr Verfasser sich' l l« Segen di« Wahl,»