Vermögen erschöpfte und seine Hauser verfallen ließ.Sogar mein Großonkel, der Cardinal von Bvurdeilleunk r Karl VII. und Ludwig XI., der doch du Erz.bik-khümer Tours und Pengueux, mit funfzigtansendPfund Einkommen hatte, ließ unserm Hause nichtnur nichts zufließen *), sondern nahm sogar noch,um zwei Kirchen und Kapellen zu kauen, die denn auchGottlob noch in gutem Stand und Wesen sind. Er hin«terließ uns nichts, als seinen Kardinalshut zum Anden-ken, den wir auch sorgfältig aufbewahren.
So sind also die Kirchen ehmals vom Gut deSAdels reich worden, und so entblvSte ja schon der großeCvnsiantin sich und das römijche Reich, um den HerrnSanct Peter zu bereichern, der doch Ließ gar nicht be«gehrte, und mit dem zufrieden war, was sein Herr undMeister ihm hinkcrließ, als er gen Himmel fuhr. In-dessen giebt es doch viele, die diese Schenkung laugnen»Ich lasse eS dahin gestellt seyn.
Loben muß man hierbei unfern großen König Hein«rich IV. wegen der großen Verbindlichkeit, die der Adelseines Reichs ihm dafür hat, daß Er sich nicht an die«seS Schreien der Geistlichkeit kehrte, die dem Adel dieAbteien und Kirchengüter genommen wissen wollte, umsie sich ganz allein zuzucignen. Der König hat aber sehrdafür gesorgt nach seiner großen Weisheit, vielleichtauchaufEingebung der edcln abgeschiedenen Seelen, die ausMitleid mit ihren Enkeln und Nachkommen, den Königbewogen, diesen Gutes zu thun, und dadurch ihre eige-nen Fehler wieder gut zu machen, daß sie ehmals zuverschwenderisch in ihren Geschenken an die Kirche ge«wesen waren»
Seine
») „Nicht einmal seinem leiblichem Bruder, dem braven„Arnold von Dourdeille, Lieutenant du Noi in Perigord,„der die Engländer aus Luxemie vertreibe» hals.^ —