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„hastig, Herr Gesandter, ich muß Ihnen sagen, daß„Sie sehr lästig und ungestümm sind *), daß Sie mir„ gleich wieder den Kopf warm machen und mich mit,, ocrdrüßlichen Dingen behelligen wollen, ohne mir Zeit„zu lassen, mich ein wenig zu erholen, und noch dazu„ mit Ansprüchen, zu denen Ihr König so viel Recht hat,„ als auf daö türkische Reich. Denkt denn der König„und Sie, daß ich mein Eigenthum weggeben soll?„Kommen Sie wieder zu mir in der Sache, wenn ich„Sie verlangen werde. Ich will eSIhnen dann schon„zeigen!" —
So schickte er also den Herrn Ambassadeur heim,von dem es allerdings nicht recht war, daß er den Kö-nig so bald damit überlief; er konnte wohl auf gelegnereZeit warten. Auch zu Rom bezahlte er beide mit glei-cher Münze, ihn und den Bischof von Macon, der alsGesandter beim Papst dort war.
Es ist nicht zu zweifeln, daß, wenn der König ihnnicht so sehr damit belästigt hätte, er doch vielleicht nochetwas von ihm erhalren haben würde. Denn ichhabe öfters Gelegenheit gehabt, zu bemerken, daß diegroßen Könige und Fürsten den Ueberlästigen aufferstgram sind.
Als der Kaiser durch Frankreich kam, lag man ihmebenfalls wegen Mailand beständig in den Ohren, so 'daß er alle die Ehre, die man ihm übrigens erzeigte, schondadurch theuer genug bezahlen mußte, wie er sagte. Ermußte sich daher drehen und winden, und verstellen aufalle Art, bis er wieder fort und in Flandern war. Vonhier aus ließ er dann durch den braven Pelup blos dem.Cardinal von Lothringen sagen, Mailand könne er aus
mehrcrn
*) „Manche wollen, er habe noch dazu gesetzt: nnbZheHerr ebenfalls" —
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