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mehrern angeführten Gründen nicht weggeben, gernwollte er hingegen dem Herzog von Orleans die ganzenNiederlande einräumen, und sie zu einem Königreicherheben.
Eben dazu erbot er sich auch nach dem Frieden zuJalon; der Herzog von Orleans starb aber bald darauf,und so war der Kaiser seines Worts und der Erfüllungdes Vertrags quitt.
Ich habe gehört, es ist auch geschrieben, daß derKönig gleich beim ersten Antrag wegen Flandern einwiklig.te, daß aber der Connetable, der damals noch in Gunststand, als ein einsichtsvoller Staatsmann dem Königvorstellte: zwecn so große, mächtige und so empfindlicheBrüder konnten dereinst durch diese so nahe Nachbarschaftin schlimme Händel mit einander verwickelt werden, eSwäre daher besser, wenn man darauf bedacht wäre, demHerzog von Orleans lieber Mailand zu verschaffen, da-mit ste weiter aus einander kämen, und keine Veranlas-sung hätten, Anforderungen an einander zu machen.
Auch weiß ich von guter Hand, daß der Königdennoch, trotz diesem Rath des nachher in Ungnade ge-fallenen Connetable, die Niederlande statt Mailands fürden Herzog von Orleans angenommen hätte, wenn die-ser nicht so bald gestorben wäre.
So stellen die Spanier die Sache wegen Mai-land vor. Unsre Franzosen singen aber freilich ganzanders. . Es kömmt alles daraus an, ob diese Herzogevon Mailand rechrmäsige Fürsten oder Tirannen, Räu-ber und Usurpatoren waren. Hier liegt der Hase! dennman m»ß auf den Ursprung zurückgehen, wer nämlichzuerst war, die Kaiser, oder die Herzoge von Mailand.