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Zweyte Abtheilung, Dreyzehnter Band (1797) Biographische Uebersicht zu den Denkwürdigkeiten des hugenotischen Kriegsanführers Franz de la Noue
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kommen. Noch dazu hatten sie sich um eine Ver-siärkunq an Ma-nschaft noch nicht sehr bekümmert;aber Proviant brauchten sie, denn der Hunger sigteihnen stark ;u indem sich eine solche Akenge Menschen mithinein geworfen hatte, daß bas Magazin nicht weitreichen konnte.

Dieß Verhalten, nebst mehreren andern schönenKnegsihaten sichte den Herrn von Lude von Seiten derTapferkeit und Einsicht sehr in Ruf und Achtung, sodaß ihn König Fra»; einige Zeit darauf nach Fuenta-rabien, das die Spanieschelagerter!, als seinen Lieule-nantgeneral schickte,' wo er sich ebenfalls sehr bravhielt. Denn er hielt eine Belagerung von dreizehnMonaten aus, und schlug alle die vielen Angriffe undStürme mit der entschlossensten Tapferkeit ab. Dabeihatte er noch überdreß nicht bloS mit dem Feind von au-ßen, sondern auch mit Der Hnngerönorh zu kämpfen,die so weit gieng, däß sie Kühen und Rahen, ja end-lich gar gekochtes und gebratenes Leder und Pergamentessen mußten, wie ich mir von meiner Großmutter, derFrau Seneschallinn von Poitou, einer Schwester vonihm, habe erzählen lassen, die mir ganz erstaunlicheDinge von der äußersten Noch erzählte, die er und seineLeute bei dieser Belagerung auöstanbe».

Vor kurzem fand ich in nnsirm Familien - Archivnoch einen Brief von ihm und drei oder vier seiner Ade-lichen, die mit ihm in diesem Platze logen, welchen sienach dem Entsatz an diese seine Frau Schwester schrieben,worin alle die großen Scharmützel und Sturme anchHun-ger und Elend beschrieben sind, wir sie cs darin in; höch-sten Grade auszusichen hatten Es ist in der That ganzerstaunlich und fast unglaublich zu lesen, besonders wennman weiß, daß dieser Platz damals so stark nicht war,N-Deiü'würvigk-X!Il. B. F wie