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Julius zu Hülse zu kommen. Als daher die Veneiia-,icr, die Stadt Brescia nur schwach beseht sahen,glaubte ihr grosser General, Andreas Gr-ti, die Ge-legenheit bermhen zu muffen, wobei ihm ein Verstand-„iß mit einem der Vornehmsten von Adel in der Stadtnoch besonders zu gut kommen mußte, weil diesersich noch einen starken Anhang darin gemacht hätte.Während die Venetianer an einem Thor stürmten,lies; dieser Adelrche mit seinen Mitverschwornen auf derandern Seite ein Corps von dreitausend Mann durchein Gitter herein, durch das die Unreinigkeiten aus derStadt abgeführk wurden. Diese griffen denn denHerrn von Lude, während er jenes Thor tapfer verthei-digte, wükhenv im Rücken an. Demungeachtet, undobgleich sechs Venetianer gegen Einen Franzosenwaren , verlohr der Herr von Lude doch weder Mulhnoch Geistesgegenwart, sondern kämpfte noch lange und .wacker mit seinen Leuten.
Endlich aber, weil er ermüdet war, die Fein-de stch immer mehr häuften, und durch frische Truppenabgelöst wurden, ließ er zum Rückzug blasen, und zogsich stets fechtend ins Schloß, nicht ohne starken Ver-lust an Mannschaft, von seinen Leuten. Die Venetia-ner büßten zwar auch viel Volk dabei ein; allein unserVerlust war doch größer, weil die Venetianer so er-bittert auf unsre Leute waren, daß sie keinem Par-don gaben. Es wurde ihnen nachher noch brav ver-golten.
Das Schloß wurde sogleich belagert, barrikadirt,und gegen die Stadt retranchirt, und so wüthend be-schossen, daß eine starke Bresche entstand, die aber zehnTage lang so gut bewacht und vertheidrgt wurde, daßder Herzog von Nemours Zeit gewann, zu Hülfe zu
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