Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
343
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Ronen' vor Paris gelegt hatte, um durch Beängstigung derHauptstadt de» Frieden zu ertrotzen. Er verfehlte diesenZweck gänzlich. Die Königin» Mutter hielt ihn mit leerenUnterhandlungen hin , bis die Zelt verstrich, und er sich end«lich durch die Käire gcnöthigt sah, ohne Erfolg abzuzichen.Die königliche Armee folgte ihm, und so kam cs zu der bluti-gen Schlacht bei Dreux.

ZI.

In dem Fragment, das wir künftig aus den Oiscoursxoliticzues er milicaire cle äe Is liefern, werden

unsre Leser das Nähere von dieser Unternehmung finden.

32 .

Der erste Friede vom Jahr a;6z. der nach der Ermor-dung des Herzogs von Guise vor Orleans geschlossen Wurde.D-r Admiral war äußerst unzufrieden damit.Dieser eürzi«ge Fcderzug sagte er ruinirt mehr Kirchen, als dieganze feindliche Macht uns'in zehn Jahren nicht hätte ent«reißen können."

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Für die von England erhaltenen Vorschüsse hatte derPrinz von CsnrH den Engländern Havre als Unterpfand ein«geräumt. Ais itzt der Friede geschlossen war, und man dieEngländer vor der Hand nicht weiter brauchte, waren beidezuvor erbitterte Parlhien wieder Eine, Franzosen, und als solchekonnten sie die Britten nicht aus französischem Gebiet sehen.Eben die Reformieren, die ihnen den Platz in die Hände ge«liefert hatten, waren nun die hitzigsten, um sie wieder darauszu verjagen, was sie auch bald bewerkstelligten.

34 .

Abermals; in Rücksicht auf die zuvsr schon vor ei«nigen Jahren erfolgte Verjagung der Engländer aus Frankreichdurch die Eroberung von Calais, die der Herzog Franz vonEuise in wenigen Tagen zu Stand brachte, nachdem die Eng«länder sich ein paar Jahrhunderte hindurch darin behauptethatten.

V4.

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