Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
338
Einzelbild herunterladen
 

335

Herzogs von Orleans LicbLen Hatte», wußte man, ehmalsam bretagnisH.-n Hof nicht ganz uni sonst bei Anna geseufzt;von seiner Uorerhandlunz versprach man sich also izr den be-sten Erfolg. Freilich war der Antrag nicht der delicateste,daß er bey seiner Geliebten den Brautwerber für einen an-dern, für seinen und ihren Feind wachenHllte. Allein vsrloh,ren war sie, als Maximilians Vermählte, nun doch einmalfür ihn; ihm wurde für die Unterhandlung die Freiheit ge-boten, und .gelang seine Bemühung, so kamen Anna undihr Land doch wenigstens an sein Haus,' und nicht in fremdeHände.

Er übernahm das Geschäft, reiste au Zlnna's Hof,brachte seinen Auftrag endlich nach manchen Schwierigkeitenzu Stand. Anna wurde Karls Gemahlin»; Karl starb nacheiniger Zeit ohne Thronerben; Ludwig von Orians bestieg alserster Prinz vom Geblüt den erledigten Thron, ließ sich vonseiner sanften Gemahlin» Johanna (aus dem königlichenHause) scheiden, und vermählte sich mit seiner Anna.Reicher Stoff zu einem historischen Roman.

2 .

Lolotsrüe von Lislaftra.

3 '

Die Jrrische Infanterie war bei der Belagerung vonRouen für den König von England im Jahr 1418. auf dieseArt monlirt und bewaffnet. ' M. s. Avnsirelst P. II.cd. 196- (eältion 6s 1572.) '

4.

So und so viel sreywiltige Kriegsfahrer.

, 5 -

Muß hier Remonnst und Malaunoy heißen. M. s.hievon Nonscrelst Vol. Hl. bol. 201. l>.

6 .

I^uczucila oder besser Imccjuets nannte man eigentlichnur die französische Infanterie, im Gegensatz von der teut-scheu, diemanlunb^uenets, vom teulsche» Landsknecht

hieß.