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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
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II.

Anmerkungen

;u den

biographischen Fragmenten von Colonelsgeneraux.

o

Ludwig von Orleans, also Prinz vom Geblüt, Cr hieltes aber mit dem (letzten) -Herzog von Bretagne gegen seitnen Vetter, den König Karl Vlll. von Frankreich. Exfocht bei St. Aubin sehr tapfer an der Spitze der bretagnischenInfanterie, hatte aber das Unglück, in französische Gesa,,«genschaft zu gcrarhen, in welcher er auch so lange blieb, bisKönig Karl für gur fand, ihn mit einem sehr sonderbarenAuftrag zu entlassen.

Anna, die reiche Erbinn von Bretagne, hatte damalsihre» Kater vcriohren, uns beinahe «sie Fürsten der Chri-stcnheit warben um eine so gossme Hand. Maximilian vonOestreich (nachher Kaiser Max. I.) erwarb sie sich würklich,und war bereits mit ihr, durch einen Gesandten oder Pro»curalor, getraut. Nun machte man im französischen Cabinekdie Uebcriegung, daß es mißlich sei, einen so mächtigen Varfallen (Bretagne war französisches Kronlehn) zu bekommen,und daß eS wohl besser seyn dürfte das schöne Land durch eineVermählung Karls mit Zinns an die Krone zurück zu bringen.So wurde also Karl VIll. aus einem Feind und Verfolgerder Prinzessin,, ihr Liebhaber und Werber um ihre schon ver-gebene Hand.

Die Frage war nur, wie man ihr den Antrag annehm-lich mache? Das Mittel war in der Nähe- DcS gefangenenAenkwirrdigk. Xll. B. V H«p