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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
335
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Punkt der Ausführung, voraus merkte, wollte sich bei derKönigin» Mutter ein Verdienst dadurch machen, das; er ihrdie ganze, ohnehiu unvermeidlich fehlschlagcnde Jntr-gue zu-erst entdeckte. Die Königin» wollte der Sache noch besserauf den Grund kommen, und ließ, sobald der Hof nach Parris in Sicherheit gebracht war, la Mole, dessen Entdeckungsie noch nicht für ganz vollständig und aufrichtig hielt, nebstseinem Freund Coconncs beim Kopf nehmen. Den beidenPrinzen (Conde" harre sich nebst einigen der Vornehmsten,bei Zeiten davon gemacht) gab man Wache, zog mehrerePersonen, darunter auch der Goldmacher als Giftmischer undZauberer, ein, und setzte auch noch, die beiden Mar sch ästeGonnor und Mommorency in die Bastille.

Der schwache Herzog von A!en<M gestand alles ein, wa§man ihm nur verlegte, ohne sich seiner Mitschuldigen auchnur un Geringsten anzuuehmen. Man bürdet- ihnen nochein größeres Verbrechen auf, um schärfer gegen sie verfahrenzu können; wahrscheinlich bestund dies, denn laut wolltemans bei den bedenklichen Gesundheirsuwständen des Königsnicht werden lassen, in einer Verschwörung, nni den Kö-nig von Pohlen vom Thron auszufchließrn, und den Herzogvon Alenovn darauf zu sehen. La Mole und Csconnas wurdezum Schwerdt vsrurrheilt, und letzterer schien wie Anguekil(Lspric sie lu I^ue, P. II. p. 91.) hier bemerkt, derNachwelt noch die einzige Nuhanwcnduug die sich aus demganzen Vorfall ziehen laßt, anzergcn zu wollen, indem er zuden anwesenden Höflingen sagte:Sie sehe», meine Herrn,daß man die Kleinen straft, und die eigentlichen Schuld«gen, die Großen, frei läßt'."

29.

Unsere Leser kennen diesen Grafen von Auvergne bereitsaus den Memoiren des Herzogs von Sully, oben im -rittenund vierten Band dieser Abthrilung.

30.

ES erschien würkkich gedruckt, zu Paris im Jahr 162;. 8-Es har sich aber sehr seilen gemacht.

S».