Als er diesen neuen Posten antrat, überließ er s,i-»ie Stelle dem verstorbenen Prinzen von Cond/, mitdem er sehr nahe verirzandt war; denn sie stammtenbeide aus dem Hause Vendome.
Nach dem Frieden zwischen König Heinrich nndKönig Philipp ^ ). legte man in Frankreich die Waffenweg; diese Ruhe erzeugte aber die bürgerlichen Kriege.Denn der Franzose ist nicht gemache, lang stille zusttzcn, und wenn er auswärts keine Handel "hat, fängter lieber welche zu Haus an. Die Burgunder undFlammänder sagen daher von uns: „wenn der
„Franzose schläft, wiegt ihn der Teufel."
Die Ruhe, in der auch der Vizdom, seiner son-stigen Gewohnheit ganz zuwider, lebte, ficng unter dennun erfolgten intriguenvollcn Umständen an verdächtigzu werden, und man glaubte, er könne sich unmöglichso stille halten, ohne in seiner Seele über großen Din-ge» für die Zukunft zu brüten.
So kam er denn auch, falsch oder mit Recht, inden Verdacht, als wisse er um die Verschwörung vonAmbosse, und spinne mit dem Prinzen vvn Conde' meh.rcre Ränke an gegen den Staat. Der König Franz l l.gab daher zu Fontainebleau einen seiner Garde-Capi-tains Ordre, ihn aufzuheben und nach der Bastille zubringen.
Dies geschah zu eben der Zeit, da der Admiraldem König seine Bittschrift für die Hugenoten über»reichte, und dabei sagte, er rede im Rahmen von mehrals fünfzigtausend Mann, worüber der große Herzogvon Gusse öffentlich im Conseil antwortete: „und ich„werde mit hunderttausend ihnen allen die Köpfe ein«„schmeißen!"