gen Genugthuung, indem es ihm nicht um den Gewinnzu thun war. So wurde denn alles wieder beigelegk,und der Herzog von Epernon verließ am andern Mor-gen die Stadt, froh, noch so davon zu kommen. Eswar auch in der Thar ein großes Glück für ihn, daßcrs nicht mit einem hihigen chnd auf seinen Prosit er-pichten Mann zu thun hatte, denn sonst würde es ihmwohl schlimm ergangen seyn.
Er wurde auch oft und si.hr gefährlich verwundet,z. B. zu Pierresont, wo er einen starken höchstgesährli-chcn Schuß in die Kinnlade bekam; rin andermal voneinem großen Hirsch, der ihn zur Brunstzeit mit demGeweih Lurch den Leib stieß und nieder rannte, daß erHalo kokt liegen b!>eb; noch kürzlich bei Brignolss, woer durch die Geschicklichkeit des vorzüglichen Chirurgus,Herrn Sorlin, noch davon kam, und bei einer Mengeandrer Gelegenheiten, daher denn viele sichs nicht aus«reden lasten wollen, daß ein Dämon ihm behülflich fty,und hierinn zur Erlangung von Geld und Würden.Denn von seinem König bekam er jederzeit, was ernur verlangte.
Was Vas Gold und Silber betrift, das er vonIhm zog, so sagt die Weit so viel, daß ich kaum die Hälf-te davon glauben kann. An liegenden Gütern hat ernicht mehr bekommen, als Epernon und Fontenay, undseit kurzem Vilebois und andre Güter in Angoumois,die er von dem Herzog von Montpensicr mit seinem eig-nen Gelde kaufte, und nicht mit königlichen, wie Epev-non und Fontenay. Er wollte eo hierin« nicht machen,wie ein verstorbener Cvrmetable, Marschall von Sk.Andre', Marschal! von Rets, Matignon und andreGünstlinge, die noch wert mehr auf Ländereien säuer-ten. Er machte dagegen eine andre ökonomischeSpekulation, aus die jene nicht gedacht hatten, und
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