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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
307
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bessern Freunde mit dazu gezogen und z Hülfe genom-men habe, deren Treue er erprobt hätte, wie z. B.den jungen Lansac. Er hatte ihn auch würklich anfangsdazu verlangt, und in große Kosten gesetzt; als er aberzu Bourdeaux war, brach er eine Ursache zu Händelnvom Zaun ab so daß Lansac ihn fordern und sichmit ihm schlagen wollte. Es wurde aber noch vermit-telt und dann liefStrozzy aus, ohne ihn.

Er stand überhaupt in dem Ruf, weder ein schlim-mer Feind noch ein guter Freund zu seyn. Dies be-wies er hier gegen mich eben so, wie gegen Lansac. Dennda ich ihn über fünfundzwanzig Jahre lang auf den mei-sten seiner Feldzüge und Reisen in und außer Frankreichals sein unzerrrcnnlicher Gefährte begl itet hatte, wollteich ihn auch bei dieser Unternehmung nicht verlassen,wie er mich. unter Erbietung eines guten AntheilS andem Profit und Versicherung der Fortdauer seinerFreundschaft gebeten hatte.

Ich war gerade im Begriff, eine sehr gute Verbin-dung zu treffen, die mich für meine ganze Lebenszeitglücklicher gemacht hätte, als ich izt nicht bin. Ihmzu lieb trat ich zurück und eilte gerade nach Bourdeaux,wo ich aber fand, daß er vier Tage zuvor höchst un-dankbar an mir gehandelc hatte, was hier zu erzäh-len zu wel.läuftig wäre

Nie hatte ich ihn bei allen seinen Unternehmungenverlassen, ohne je eine Gefälligkeit noch Wvhlchak da-für von ihm zu erhalten, bloS aus Lust und Neigung.Eine Menge OfficierS und Soldaten leben noch undkönnen es bezeugen.

So starb also dieser arme Herr, ein so rechtschaffe»««Mann als je einer von seiner Nation, oder aus seiner

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