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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
306
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er sich auf dem Meer herumtummeln ließ, just bei einerUnternehmung von solcher Wichtigkeit kein beßres Schiffhatte, als diese schwere alte Hurke, die mehr für ei»nen Kauffahrer als für den Krieg gebaut war; so daßer also in der Geschwindigkeit ein andres borgen undsich darein werfen mußte, das zwar groß, schön undgut, aber doch gegen einen stolzen spanischen Admiralzum Angriff nicht stark genug war.

Das andre Unglück für ihn war, daß, da er dochalle seine Leute, Officiers, Soldaten und Matrosenunter den Landtruppen sowohl als in den Hafen, selbsterlesen hatte, er doch von ihnen so schlecht bedient undunterstützt wurde, und außer dem Grafen von Briffaeniemand ihm beistand.

Ich sprach einst mit dem Herzog von Guise in sei-nem Garten am Hotel de Guise hierüber. Da hörteich denn unter andern, daß einer, den er zu seinem be-sten vertrautesten Freund erkieSt hatte, und den er einerMenge seiner andern Freunde vorzog, sehr darüber ge-tadelt wurde, ihn so schlecht unterstützt zu haben.Er war auch würklich gefangen gesetzt worden, und zwarauf Klage der Königinn Mutter und der Gräfinn vonFiesko, seiner (Strozzy's) Cousine, die ihren Vettersehr liebte, und eine kluge, tugendhafte, edelmüthigeDanre war, die eS sehr schmerzte, daß er so elend ausMangel an Untersiüßnng umgekommcn war. DerAngeklagte kam darüber in große Verlegenheit undLebensgefahr, wenn nicht, wie einige sagen, seine Un-schuld dargeihan worden wäre. Andre sagen, er habeseine Lossprechung der Gunst zu danken. Ich lasse cSDahin gestellt.

Manche wolltenS auch dem Herrn von Strozzyzum Vorwurf machen, daß er nicht auch andre seiner

bessern