Es giebt viele Spanier, die sehr erbittert gegenihn waren, in dem Wahn, als wäre er ihr Todfeind.Sie irrten aber sehr hierin, denn er liebte ihre Tapfer-keit, ihr Benehmen, besonders ihr stolzes hohesWesen und ihre Sprache. Wohl hundertmal sagte erzu mir: er wollte viel darum geben, wenn er so gutspanisch reden könnte, wie ich.
Endlich haben sie ihn aber dennoch getödtet undseines Todes sich gefreut, weil er ihr Feind war, wiegesagt, nicht aus bösem Willen, sondern weil er Ver-gnügen daran fand, sich mit einer so kriegerischen Na-tion herumzuschlagen.
Bei seinem Seegefecht wurde er schlecht unter-stützt. Als er die feindliche Flotte unter dem Ma quisSanta Crux anrücken sah, war ec so begierig darauf,zuerst anzugreifen, daß er sein Schiff, weil es schwer-fällig und ein schlechter Sceglcr war, verließ , undan Bord eines leichtern gieng, mit dem er unverzüglichaus den feindlichen Admiral losfuhr und ihn enterte.Sie fochten hier lange sehr hartnäckig. Da er aber ei-nen starken Schuß in den Schenkel bekam, erschrakenseine Leute so sehr darüber, daß ste bas Gefecht nichtlanger unterhielten, worauf die S-anier an Bordsprangen, und sich des Schiffs bemächtigten. Als sieihn gefangen vor pem Marquis von Santa Crux brach-ten, und dieser ihn in einen so bedauernswürdigen Zu-stand sah, sagte er kalt: er würde doch nur Unbequem-lichkeit auf dem Schiffe machen; man solle ihn also vol-lends abthun. Dieß geschah; man gab ihm zwcenDolchstiche und warf ihn über Bord.
So war also sein Ende. Zu beklagen «st hierbeider arme brave Mann,, daß er/ der sonst zwanzig Jahr«hindurch stets auf gute Fahrzeuge gehalten hatte, Diett. Denkwsirdigk. Ackl. B. U er