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So hak Herr von Strozzy mir es selbst, er-zählt. Nachher als er seinem Vater wieder zu Gesichtkam, nahm er ihn sehr gut auf, lachte, und schä-kerte darüber mit ihm vor seiner Mutter, die ihnsehr gern keßwegen gezüchtigt hätte. Er gab es abernicht zu, so ernst, streng und scharf er auch sonstgegen ihn war.
Er wendete sehr viele Sorgfalt darauf, ihn gut er-ziehen zu lassen, besonders in den schönen Wissenschaf-ten, und wünschte, daß ers so weit darin bringen nivch-te, als er "I; eS wollte aber nicht so recht damit fort,unerachtet der Sohn auch sehr viel lernte.
Ich habe ihn erzählen hören, er fei einst frühzu seinem Vater gekommen, um ihm einen gutenMorgen zu wünschen. Auf die Frage, was er die-sen Morgen gekhan habe, antwortete er ihm, er sekgeritten, habe Ball gespielt, und dann mit gutemAppetit gefrühsiückk. „ Elender! — sagte der Vater„zu ihm -— mußt du denn den Leib vor dem Geists„sättigen? Das thue mir nie wieder. Vor allem„sättige deine Seele und deinen Geist durch das Lesen„eines guten Buchs, und dann rhue mit deinem Lech„was du willst.
Diese guten Lehren eines so einsichtsvollen Vaterskamen dem Sohn sehr gut zu statten, und wer ihnrecht sonvirte, fand ihn so geschickt als tapfer. Wie-wohl er nachher die Bücher verließ, um sich denWaffen zu widmen, so daß ich glaube, er möchtewohl in seinem ganzen Leben des Tags keine halbeStunde mehr gelesen haben.
Manche waren der Meinung, mit seinem Glau-ben sei eS nicht weit her. Denken mögen sie, was
fir