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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
299
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ren, zu bezwingen. Allein der König und feine Rath-geber hierin eröffnet«» ihm die Mittel und Verständnisse,daß die ganze Stadt mit dazu behülflich seyn werde,und nun leuchtete es ihm ebenfalls besser ein. Ersparte Vaö Blut nicht, daher man ihn den Hauptflei-scher nannte. Nachher aber empfand er Gewissens-bisse darüber, besonders als er vor la Rschelle stand,wo er, gleichsam im Vorgefühl von seinem Ende, sehrtraurig, niedergeschlagen und lebenöfatt umherschlich»Ich zog ihn als guter Freund öfters damit auf, undsagte, er müsse bald fort aus der Welt, worauf er miraber zur Antwort gab:ach, spaßt nicht damit, Ge-ratter, ich weiß es so schon!"- Als er verwundetwurde, fluchte er ausdrücklich der Bartholomäusnacht,und starb bald darauf.

,ch Nicht weniger schlimm bekam die kn der Bartho-

^ lomäusnachtverübte Grausamkeit seinem intimen Freundund College,, GougS. Er starb ebenfalls vor la Ro-tz chelle. Es war sehr schade um ihn, denn er war ein^ sehr würdiger Osscier, besonders für den Jnfanterie-dienst. Der Herr von Momluc hatte ihm die erstenWaffen gegeben und lobt ihn sehr in seinen Commentq-ß rien. Er war nicht so trotzig und hochfahrenb wiaCossainS, aber doch ebenfalls ein schlimmer Feind.

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Erwarb der Admiral großen Ruhm durch Ein-führung so schöner Verordnungen bei der Infanterie,die er so gut disciplinirte, so gebührt auch demHerrn von Strozzy das iob, baß er gute Einrichtun-gen bei ihrer Bewaffnung traf, und das izige bequemeund gute Gewehr bei ihr einführte. Zwar hatte schonder Herr von Anbelot etwas dafür gekhan, als er aus

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