. . . 2Y7
sonders häufige Gelegenheit, Proben seines MuthS zasehen. So sehr er sich indessen dabei hervorthat, undso unerschrocken er sich wagte, so wurde er doch nie,weder hier noch anderwärts verwundet. Bei Viesereinzigen Belagerung bekam er zwar vier starke Schüssein seine Rüstung; sie schlugen aber nicht durch '"),
Den ersten Posten beim Militär bekleidete er indem ersten bürgerlichen Krieg, wo er eine Jnfanzerie-compagnie bekam, die allein die Leibwache des Königs- machte. Er hatte sich einen sehr braven Lieutenant da-zu erlesen, den Capitain Gourdes von Dax; der Herrvon Corbouson aus dem Hause Lorges war sein Fähn-rich, der ihn aber nachher verließ und nach Orleans zaden Hugenoten übergieng; fein Sergent endlich warMartin Ozark, nachher Lieutenant bei einer seiner Leib-rompagnieen.
In die Länge verdroß es ihn, so in derHauptwache stille zu sihen, wahrend er hören mußte,wie alle seine Camaraden sich rührten und Ruhm erwar-ben. Er lag daher dem König immer in den Ohren,um die Erlaubnis mit zur Armee gehen zu dürfen, waSer endlich erhielt. So kam er vor Rouen, wo er sick-brav hielt. Nachher bekam er CharryS Stelle, unddann wurde er im zweyten Krieg Colonel, und hattedrei Regimenter mit drei Mestres de Camp unter sich,nämlich Cossains, Charrvu und Gouas, sehr bravewürdige OfficierS.
Der Herr von Cossains war rin alter gedien-ter Officier, in Piemont von dem Herrn la MotteGondrin erzogen. Er kommandirte im loscanischenKrieg eine Compagnie Infanterie; der Hcrrvon Mont«
T z lue