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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
296
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Man würde es indessen nicht so wohlfeilen Kaufsgehabt haben, wenn nicht, just als das Gefecht amhitzigsten war, ein außerordentlich starker Sturm undPlatzregen gekommen wäre, den der Herr von Mouy,als ein sehr einsichtsvoller Qfficier, sich zu Nutz mach-te, um mit seiner Cavallerie auf die arme Infanterieeinzusprengen, die von Regen triefend, mit ausgelösch-ter Lunte nicht schießen konnte. So war sie also einemwilden Gemetzel auSgesetzt, worüber man unsre Caval-lerie sehr tadelt, daß sie ihr so schlecht zu Hülfe kam.Wenigstens die Infanterie hat sich so beklagt.

Das Blutbad war groß und grausam; und ohneSchonung. Fünf Monate darauf in der Schlacht beiMontcontour, die wir gewannen, riefen daher auchunsre Leute racheoürstend: la Roche la Beile!um einander dadurch zum Niedermetzeln ohne Gnade,anzufeuern»

Der Herr von Strozzy selbst wäre zu la Rochela Belle jenem Schicksal nicht entgangen, wenn nichtein wackrer Cavalicr ihn noch gerettet und gefangen ge-nommen hätte worauf« nach einiger Zeit gegenden Herrn von la None ausgcwechsclt wurde.

Die Soldaten des Herrn von Briffac hatten alsofreylich nicht nöthig gehabt so laut zu schreien, er solle sieins Treffe» führen, denn Briffac hätte es nicht besservermocht, als Strozzy that, hier sowohl als bei andernGelegenheiten» Denn dies muß man ihm lassen, daßer tapfer und beherzt war, und sich aus dem Feuernichts machte, wie ich oft selbst gesehen habe. Denn ichhatte das Glück sehr viel um ihn zu scyn, auch mochteer mich wohl leiden.

Bei der Belagerung von la Rochelle, von welcheran ich sein unzertrennlicher Gefährte war, hatte ich be-sonders