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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
288
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schönen Angriff auf unsre Truppen, die sie wohl em-pfangen. Zwar waren uncer unfern Gensd'armen eini-ge, dle sich sehr schlecht hielten, und schändlich davonliefen; allein der Herzog von Guise kam noch zu rechterZeit dazu, und stellte die Ordnung wieder her, die sonstwohl verlohrcn gewesen wäre, da den wahrscheinlich derFeind die Vorstädte St. Victor oder St. Gennaintvegbekvmmen hätte, was gar nicht schwer war, indemsie noch nicht verschanzt waren. Gute» Dienst hierbeikhaccn, außer dein Scharmuziren unsrer Infanterie,auch noch ungefähr hundert Mann, die der Herr vonMarngues in eine Windmühle vor dem IacobSthvr warf,so daß sie die herhrigeeilten Schützen des Herr» vonGcammont durch ihr gutes Feuer in R spekt erhielten.Der Herzog von Guise lobte aber auch den Herrn vonMarkigueS sehr wegen seines guten Verhaltens an die-sem Tage, und sagte, er habe ihn dabei als einen gleichlspfcrn und einsichtsvollen General schätzen lernen.

Nach der Belagerung von Paris erfolgte dieSchlacht bei Drcux, wo der Herr von MarkigueS sichabermals auf seinem Posten als Coldnel sehr vorteilhaftauszeichnete. Unsre Infanterie bei der Avantgardethat indessen an diesem Tage nicht viel , weil sie wedersonderlich angegriffen wurde, noch ««griff; denn derHerzog von Guise that mit seinem Cavallerir-CorpSfast alles ganz allein.

Einige Monate nach dieser Schlacht belagerte manOrleans, wo der Herr von Martigues seine Infanterieebenfalls kommandirce, die sich bei tausend Gelegenhci-ken sehr brav hielt. Er selbst legte schöne Proben vonseiner Tapferkeit ab, besonders als er den Herrn vonAndelor, trotz dessen Überlegenheit, bei dcm Uebergangüber die Loire angrif»