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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
287
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Rechten- gegen ihn vor, so daß mein Heer von Mac»tigueS, in seinem Logis arretirt Hausarrest bekam. Eeschickt sogleich einen Courier an den König, dem eralles berichter, was dem König und dem ganze« Hofsehr unangenehm zu vernehmen war, denn er wurdedort sehr geliebt, und man hatte bereits seiner persönli-chen AnkUi.st mit Verlangen entgegen gesehen.

Die Königin» besonders war sehr cmpstndlichdarüber, einen Herrn sodehandelt zu sehen, der so ebenerst vom tapfer» glücklichen Kampfe für sie und ihrReich hcrkam.

Ihre Oheime, der Herzog von Guife und derCardinal von Lothringen verdroß es aus gleichem Grundebenfalls nicht wenig.

Bei solchen Protectionen hielt es also nicht schwer,ihn aus seiner Verlegenheit zu erlösen. Der Königschickte sogleich einen seiner Gardecapitains mit der aus,fühi lichstcn Vollmacht ab, der auch zu Paris seine Sa-chen so gut und geschickt machte, daß er den Herrn vonMartigueü wieder auf freien Fuß brachte. Doch sägteman, wenn er nicht aus einem so vornehmen Hause wä-re, und man nicht aus den wichtigen dem König unddcr Königin» geleisteten Dienst Rücksicht nähme, wür-de er so leicht nicht davon gekommen seyn»- Er

kam hierauf nach Hof, wo ec allgemein ausserordentlichgnädig und freundlich empfangen wurde

Nachdem er zu Rouen, das wir bereits eroberthatten, zum Colonel ernannt worden war, gieüg derKönig mic seiner Armee nach Paris, das dcr Prinz, zadem unterdessen die reutschen Hülfstruppen gestoßen wa»ren, belagerte. Zum Willkommen thatLn jic einen sehr

schönen