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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
272
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ein so kleines CorpS von einem einzigen Regimentcommandiren sollte.

Auch der Connetable sagte aber endlich doch, demHerrn von Strozzy zu gefallen wolle er eS dießmal sohingehen lasten, da ein Mann, wie er, wohl noch grö-ßere Gefälligkeiten werth wäre.

Kurz, der Posten eines Sergent-Major ist einsehr ehrenvoller Posten. Er steht, glaube ich, bei denSpaniern noch mehr in Ansehn als bei uns. Er kannstets überall hinreiten, nicht nur durch alle Gliederund die Schlachtordnung, sondern durchs ganze Lager.

wenn er selbst den König oder den commandircn-den General trifft, darf er nicht absteigen, sondernspricht mit ihnen zu Pferd; wer ihn absihen läßt,versteht den Dienst nicht, und seht sich als einen un-wissenden Neuling dem Gespötts aus. Am Tag einerSchlacht darf er nicht absitzen, wie andere Officiers, son-dern muß immer ab und zu, hin und her reiten. Dennsthk er ab und kämpft zu Fuß, so hilft er nur für Ei-nen Mann; zu Pferd aber kann er so gut seyn alsmehrere andre zusammen, indem er so für eine MengeDinge sorgen kann, die bei solchen Gelegenheiten sichereignen.

Er muß stets einen starken Stock in der Handführen, sowohl um das Gepäck abzuwehren und abzuwei-fen, was dem Soldaten den Marsch verhindert, als umzu weisen, was zu rhun ist, statt daß andre dies mitdem Zeigefinger thun; bisweilen auch, um Epceffe aufder Stelle zu bestrafen.

Manche find wohl der Meinung, daß auch dieMestres de Camp bei einer Schlacht eben so gut zuPferd seyn müßten, wie der Sergent-Major; selbsteinige alte Officiers habe ich gehört, die dafür waren,

Wenn