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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
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des ihm gebührenden Commando's ihm vorgestellt. DeeHerr Connetuble, der den Dienst vollkommen verkünd,befahl hierauf, daß der Sergent-Major, wie der Dienstund daö Herkommen fordere, die Parole vom Königholen, und den Officiers geben, auch ihnen Ordres,Wachen und Posten anweisen sollte, ohne jedoch sichmehr herauszunehmen, als sein Dienst mit sich bringe.

Wer sich darob höchlich wunderte, waren meineHerrn Officiers. Sie schickten daher eben den Capi-tain Sarrion mit Courierpferden dem Herrn vonStrozzy nach, um ihn noch einzuholen, und dieganze Sache auch ihm vorzutragen.

Wir waren erst miteinander zu ta Police, alswir um Mitternacht durch das Posthorn aus demSchlafe geweckt wurden, denn wir lagen zusammen,der Herr von Strozzy und ich. Herr von Sar»rion trat herein, und erzählte den ganzen Vor-fall. Dem Herrn von Strozzy verdroß es nicht wenig,besonders, daß der Herr Eonnctable alle seine Ver-fügungen wieder umgestoßen hatte. Er schrieb dahersogleich in vollem Zorn an den König, die Königin»und den Herrn Connetable alle seine Gründe, und daßer lieber seine Stelle gar niederlegen wolle, wenn mannicht bestehen laste, was er vor seiner Abreise verfügthabe.

Dies alles wohl erwogen gab man ihm für dies-mal nach, und der Herr von Sarrion wurde in derihm vom Herrn von Strozzy übertragenen Stellebestättigt, so mancherlei Fälle und Gründe auchder Herr Connetable noch dagegen anführte, beson-ders unter andern dies: eS sei doch viel, daß ein Ser-gent-Majvr, der am Tag einer Schlacht so viele Offi-ziers sowohl als andre zu cvmmandiren habe, nicht