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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
259
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Soldaten erzählten, er habe im Gefecht, wo er sich,wie überall und allemal, sehr tapfer hielt, einen starkenSchuß in den Leib bekommen, und man habe ihn ver»schiekenemal voll Zorn und Wuth den Kopf an einenBaum stützen, ja gar zweimal grimmig daran stoßensehen, mehr aus Aerger über den Verlust seiner schö»MN Leute, als aus Schmerz über seine Wunde. Nach-her aber hätten sie ihn nicht weiter gesehen.

Seinen Compagnon Pierre Gourde fand mantodt, in einem weißen Hemde, mit zierlich gekräuseltemKragen, wie man damals trug, denn alles andre hatteman ihm schon abgcnommen. Er war sehr beliebt, undwurde eben so bedauert, deun es war ein sehr guterMann, von besonderm Anstand und Tapferkeit.

Beide berühmte Officiers waten für die besten undkühnsten Truppen wie gemacht, und hatten auch rvürk-lieh die beste Mannschaft. Harten sie das Leben behal-ten, sie würden unsrer Parthei großen Abbruch gethanhaben. Der Prinz bedauerte aber auch ihren Verlustrecht sehr, und noch mehr der Herr Admiral, welcherwohl wußte, was an ihnen war. Beide rückten soweit vor als sie konnten, um sie noch an sich zu ziehen,und kamen bis Aubeterre, wo sie die Nachricht von ih-rer Niederlage erhielten.

Der Herr von Acier hatte nämlich als ein klugereinsichtsvoller und tapfrer Oberbefehlshaber über diesämtliche Truppen seinen angetrctenen und entworfe-nen Marsch fortgesetzt, und sich und sein CorpS oh-ne Schaden noch aus der Affäre gezogen, und daSganze Unglück traf den armen Mouvans und Gourd«und deren Leute.

Man nannte nachher diese Affäre die Nieder-lage der Provenealen, wiewohl ihrer noch viele

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