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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
258
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wagen würde. Cr rühmte sich daß, er die besten Trup»pen von der ganzen Armee, und an seinem CamcradenGourde einen sehr braven wackern Gehülftn hätte.

Man stellte ihnen wohl vor, daß sic Gefahr liefen,indem sie Perigueux so nahe kämen; man s gke ibnenvon einem Gerücht, daß die Herrn von Mvntpensier,Strozzy und Briffae im Anzug seyen. Sie schlugenalles in den Wind, und sagten: ,, und wer sollte unSdenn schlagen? die Strozziancr? die mögen kommen,die Bravos; wir Provencalen fressen sie alle zumMorgenbrod!"

Es kam aber ganz anders; denn die Truppen desKönigs unter dem Kommando des Herzogs von Mont-pensier kamen mit unglaublicher Geschwindigkeit herbei,überfielen und schlugen sie. Der brave Herr vonBrissac hatte dabei den Vorsprung gewonnen, unddie ersten, ja so zu sagen fast alle Angriffe gethan. Ererwarb sich dabei großen Ruhm, wiewohl auch derHerr von Strozzy und der Herr von Marligues nochsehr zu rechter Zeit dazu kamen.

Dieser Sieg lief sehr glücklich für uns ab, dennwir verlohren dabei nur sehr wenige Leute und keinenvon Distmction, außer den jungen la Chatte, Sillacgenannt, der eine Infanterie-Compagnie unter Briffaehakte. Auch sagte man, eS sei Gottes Strafgerichtüber ihn; denn er hatte sich in dieser Schlacht sehrmvrdsüchlig,und blutdürstig bewiesen. Ilebrigens wares Schade um ihn, denn ec würde einst etwas gewor-den seyn. Auch blieb außer ihm noch der Herrvon Effe, Sohn des großen Generals.-

Die Leiche des Herrn von Mouvans konnte man,trotz allem Suchen, nicht finden» Einige von seine»

Solda-