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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
256
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als der Herr von Beire, ein Provence, die Machrichtdavon dem König überbrachte, der ihn dafür beschenkte/und sehr vergnügt darüber sagte: /, Hab ichs nicht ge-,,sagt, eS sollte ihn noch Venen? er soll mir izt ster-,,ben, und mag dann zusehen, ob wir Cameradcn sind."Er befahl hierauf sogleich dem Parlement von Grenoble,ihm seinen Proceß zu machen, und ihm den Kopf ab-schlagen zu lassen, ««erachtet man ihm vorstellke, csmöchte Folgen haben, und die Feinde könnten an denSemigen ein gleiches thun ^). DieS half nichts; erMußte sterbcm

Ein nicht minder braver Krieger war sein Lands-Mann Mouvans, der ebenfalls die Waffen wenig ausden Händen brachte, seit es einmal zum Krieg gekom-men wart

Als der Herzog von Alba nach Flandern zog - hat-ke sich allgemein das Gerücht verbreitet, er werde Genfplötzlich belagern, während er sich stellte, blos vorüberzu ziehen. Darauf warf denn der Herr von MouvanSsich sogleich mit einem Regiment von sieben bis achthun-dert Mann auserlesener Leute hinein, und man glaubt,diese Verstärkung habe den Herzog auf andre Gedankengebracht/ und sein ganzes Projekt vereitelt.

Als im dritten bürgerlichen Kriege die aus Pro-vence, Dauphine und andre Hugcnoten vom jenseitigenslfcr der Rhone diesen Fluß passiren sollten, um zu deinPrinzen in Guyenne zu stoßen, befanden sie sich innicht geringer Verlegenheit, da alle Pässe über denFluß mit königlichen Truppen durch den Herrn vonGordes schon besetzt waren, und der Strom sonst ohne-hin so breit und reissend ist; Allein der Herr von Mou-vans