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würde, wenn er seiner ersten Parthei getreu gebliebe«wäre, und sich in ihrem so starken Vertrauen zu erhal-ten gewußt hätte, stakt den Verdacht in ihnen zu erwe-cken, den er hernach auch durch seinen Abfall und Ue-bertritt zur königlichen Parthei rechtfertigte»
Dieser brave Montbrun schlug kurz vor seinemEnde fünfzehnhundert bis zweitausend Mann Schwei-zer in den Gebürgen von Dauphine mit einer ganz ge-ringen Mannschaft von Cavalerie und Infanterie, dieer bei sich hatte, was allemal ein sehr schöner vorzügli-cher Sieg war ^). Ec wurde aber auch selbst beiHof hoch gepriesen, wo ich mich just befand, als dieNachricht davon einlief. Es war um die Zeit, da derKönig aus Pohlen zurück kam.
Von Avignon aus schrieb dann der König einenetwas trotzigen, nachdrücklichen und eines Königs wü»digen Brief an ihn, in Betreff einiger Gefangenen undseines ganzen unbvthmaßigen Benehmens überhaupt.Montbrun antwortete aber so übermüchig darauf, daßes ihn das Leben kostete. „ Wie — sagte er — der,, König schreibt mir als König, und als wenn ich ihn„erkennen müßte! Er soll wissen, daß dies wohl zu„Friedenszeiten angehen mag, wo ich ihn als meinen„König anerkennen werde: allein in Kriegszetten, wenn„man bas Schwert in der Faust, den Steiß im Sattel„hat, ist alle Welt gleich und Camarad." — DieseReden brachten den König so sehr auf, daß er hoch undtheuer schwur, es solle ihn einst noch reuen»
Ein Jahr und einige Monate darauf khak Monk-brun in Dauphine' abermals einen Angriff, stürzte. vom Pferde, wurde gefangen genommen, und vondem Herrn von GordeS, dortigen Lieutenant de Roi,nach Grenoble eingebracht ^). Ich war bei Hof,
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