fand er seinen Tod. Die Belagerten bedauerten ihnnicht groß, denn sie hatten ihm bei jeder Gelegenheitvon der Mauer herab vorgeworftn, er sei von seinemGott, seiner Religion und seiner Parthci abtrünnigworden; worauf er ihnen aber Obiges ebenfalls zurAntwort gab. Es war sehr schade um ihn, denn erwürde es bei seiner Bildung und Tapferkeit/ auch alsCavalier/ noch sehr weit gebracht haben»
Es befand sich dabei auch die andre Leibcompagniedes Herrn von Andciot, unter dem Commando desHerrn von Payet. eines braven tapfern einsichtsvollenÖfficiers, der mit einigen seiner Compagnie nach Or«leans gieng. Er legte stets schöne Beweise von seinenvortrefflichen Eigenschaften an den Tag. Er wars, dermit Rouvray dem Herzog von Alba die Stadt Valen-cienneS vor der Nase weg nahm, wiewohl sie mit Hül-fe der Citadeüe bald wieder heraus gejagt wurden. —Eben so kam er mit dem Grafen von Mvntmorency ?°)Rochelle zu Hülfe, und kommandirte ein Schiff, aufdem seine blaue Flagge wehte»
Diese Leibcompagnie stand in FriedenszeitcN ge-wöhnlich in gerönne in Garnison» Der Herr de laHunaudayc, ein vornehmer Herr, nachher Lieutenantde Roi in Bretagne, war Fähnrich dabei. Nach denkzu Chartres geschloffenen Frieden wollte diese Compagnieauf Genehmigung und Befehl des Königs wieder da-hin in ihr altes Standquartier rücken. Allein die züPeronne wollten sie nicht cinlassen, Uttd scbwuren hochund theuer, kein Hugenot sollte in ihre Mauern kom-men« Dabei blieben sie denn auch, unerachtet der Kö-nig zwei- und dreimal Befehl deswegen an sie ergehenließ. Mich hingegen und meine Compagnie nahmen
sic