auf einen Augenblick in Unordnung; sie besannen sichaber bald wieder und fynnirttn sich.
Ferner der Capitain Brion, ein braver kcwfrerCavalier, derselbe, der sich so unverhofft in St. Quen-tin warf, nur mit dreißig bis vierzig Ma.m, indemhie andern ihm nicht hatten folgen können oder wollen.Als er dahin beordert wurde, sagte er cntschlosseii: „ich„komme himin oder falle, und halte todr oder lebendig„ CavaÜerbparole! " Er war der Mann dazu, so et-was zu sagen und zu rhuu, denn er war ganz Soldat.
Nach dieser Belagerung nahm der Herr von Gui-se ihn sehr gut auf, und fragte chn , ob er nicht wie-der unter ihm, seinem Könige dienen wollte. „Ob„ichö will, gnädiger Herr? — antwortete er. — Ja,„ich will es, und schwöre Ihnen, daß ich nicht sowohl„ um der Religion willen zu dieser Parrhei getreten bin,„als vielmehr, weil man mir Ursache zur Unzufrieden-„ heit wegen schlechter Belohnung nach dem Kriege gab.„Da nun der Herr Prinz und der Herr Admiral mich„zuerst suchten, so habe ich ihnen treu gedient, wie ich„auch dem König thun würde, und feinem königlichen,, Baker gedient habe. Ich bitte Sie daher, ihn anzu-„flehen, daß Er mir ebenfalls Gnade erzeige, da ich„ im Dienst des Herrn Prinzen und Admirals nur so law„ge bin, als cs mir gefällt, und Hugcnot heiße nur„aus Verdruß. Denn sonst bin ich Unterthan meines,, Königs, und will als solcher und als Ihr Diener leben„und sterben, da mir wohl bekannt ist, wie gut Sie„ Krieger zu schätzen wissen." —
Der Herr von Guise nahm ihn hierauf in Gunst,und hielt viel auf ihn. Es währte jedoch nicht lange;denn da er bei der Belagerung von Rouen zeigenWollt«, wie sehr er seinem König zu dienen wünschte,