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Soldaten freund dem Herrn von Cosse' thun woll«te, wenn nicht das ganze Conseil auf seinen Tod ge-stimmt hätte»
Einige Zeit vor dieser Belagerung war die vonBourges. Darinn befanden sich gute tapfre Solda,ten und OfficierS unter dem Commando des Herrn vonIanlis des jüngern, genannt vonPvon ^), der ehmalSProtonvtar gewesen war. Jzt war er vom Prinzen vonConde' als Oberster von der Infanterie angestellt undmit ungefähr zwölfhundert Mann nach Bourges beor-dert worden. Diese Mannschaft hielt sich theils brav,theils schlecht, bei der Anzahl Leute, die darinn lagen,der Güte des Platzes, und dann auch, weil wir Man-gel an Munition hatten. Ich rede anderwärts davon»
Es waren dabei unter andern die beiden BrüderSt» Remy, Capitains, und Söhne des braven al-ten Kriegers, großen Ingenieurs und Generals SaintRemy, der seiner Zeit sich in sieben oder acht Plätzenbelagert befunden hakte, zuletzt in Metz und SaintQuentin , und dessen Rath in beiden Plätzen den Lieute-nants du Roi sehr gut zu statten kam.
Ferner der Capitain St. Martin, der Hu«ge not genannt, ein alter Krieger, der sich besondersbei dem großen Ausfall, den die Belagerten eines Tagsaus Bourges thaten, vorzüglich auszeichnete» Ecstieß nämlich dabei auf den Capitain Richelieu, Mestrede Camp, und rief ihm zu: „auf mich, Capitain Ru„ chelieu; haben uns sonst schon gekannt; müssen hier„die Bekanntschaft erneuern, aber auf einen andern„Fuß." — Damit versetzte er ihm einen starkenStoß. Dieser Einsall und Anfall brachte die Unfrigen