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In dem Platz lagen überhaupt so brave Truppen,als irgend welche waren; denn es war die beste Mann-schaft aus dem Corps des Herrn von Andeloc.
Der Herzog von Aumale sah sich auch würklichdadurch genöthigt zu weichen und die Belagerung auf-zuheben , indem seine Armee nicht complec und stark ge-nug war, einen so festen gut besetzten Platz zu bezwin-gen. Als aber nachher der Herzog von Guise die Be-lagerung vornahm und durchsetzte, wurden diese bravenLeute sehr gelichtet; denn es hlieb dabei eine großeMenge Gemeine und Officiers, besonders beim erstenSturm, wo der König von Navarra so verwundet wur-de, daß er auch nachher starb. Denn da sie ihre Tra-versen noch nicht ganz zu Stand hatten, um sich gegendas Geschütz von der Catharincnschanze zu decken, dasihnen großen Schaden that, so wurde ihrer an demTag eine große Menge gerydtet. Dennoch rückten trotzStein» und Kanonen-Hagel mit dem unglaublichstenMuth und Eifer stets wieder frische Leute in die Stelleder Gefallenen vor, so daß der Herzog von Guise selbstdiese tapfern Leute bewunderte und bedauerte. Denner war ein großer Soldakenfreund, und die meisten die-ser Unglücklichen hatten ihm ehmaks bei der Eroberungvon Calais und Thionville getreulich beigestanden; sowie überhaupt die meisten in Rouen Hugenotcn warenwie— ich. Er rettete auch daher ihrer so viel er konn-te, von denen nämlich die der ersten Wuth der Stür-menden entkommen waren.
Einer von diesen war auch der Capitain Monins,der ernen starken Schuß in das Dickbein bekommen hat-te, von dem er wieder geheilt war, als er in der Bar-tholomäusnacht ermordet wurde. Hier hatte der Her-zog von Guise ihn und viele andre zu Kriegsgefangenenangenommen, w<rö er auch als ein guter liebreicher
Soldaten-