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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
244
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techt ein, was der heilige Hieronimus gesagt stabe,Frankreich habe bis auf seine Tage noch nie Monstra(worunter die Kehcr zu verstehen) in seinem SchooSgehegt; und wenn es auch izk welche dort gebe, so seidoch die Zahl der rechtgläubigen Christen noch, stärker,und er erblicke izt in unS im Geist lauter brave Franzo-sen, die mit dem Zeichen deS heiligen Kreußes nachdem gelobten jattde zögen. Er kheilte hierauf anuns sämmclich lloi aus, um uns vor Gefahren

zu bewahren»

Bei unsrer Rückreise nahm er uns wieder eben sognädig auf und dankte unS sehr freundlich. Hierbeimuß ich doch noch folgenden besondern Vorfall ««führen.

Einige von uns, ich will sie nicht nennen, hattenunachtsamcrweise an einem besondern Fasttag Fleisch ge-gessen. Die Inquisition bekam zu ihrem nicht geringenAergerniß sogleich Nachricht davon, und berichtete eSan Se Heiligkeit, um den Frevel zu bestrafen. Ohneaber darüber sich zu entrüsten sagte der H. Vater blos,sie werden es wohl unwissend, und aus bloßem Versehengelhan haben, da esKriegöleute sind, welche die Festtagenicht so genau wissen können als die Geistlichen. Manmüsse sich also erst näher darnach erkundigen, indem erunmöglich glauben könnte, daß sie es sollten wissentlichund absichtlich der Kirche zum Troß gelhan haben, dasie sich durch diesen Kciegszug zur EhreGotteö und sei-ner Kirche so fromm und eifrig bewiesen und Ver-wandte, Freunde, Vaterland und König verlassen hät-ten, um eine weite Reise von achthundert Meilenmachen, und für die alleinseeligmachende Religion zustreiten.

Er ließ also erst Untersuchung anflellen, da sichsdenn ergab, daß sie unschuldig waren, und nichts von

dem