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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
243
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rer Insel verbannte, und ihnen dafür bürgte, daß sienichts mehr vom türkischen Heer zu besorgen Hätten.

Würklich waren sie sehr in Furcht gewesen,und hatten deswegen schon angefangen, eine MengeFrauenzimmer, Buhlerinnen und andre unnütze Mites-ser nach Sicilien zu schicken. Allein unser Anblick flößteihnen wieder Muth ein, wie das Sankt Elmsfeuerden Schiffern, wenn es sich nach einem starken Sturmauf den Schiffen zeigt.

Man darf nicht erst fragen, ob der Großmeistervon Malta uns ehrenvoll empfieng, sowohl in Rück-sicht auf die Ehre, die wir ihm durch diesen Hülfszugerzeigten, als weil er selbst ein gebohrner Franzosewar "). Er wußte aber auch diese Hülfe zu rühmen,gegen die Ausländer, besonders die Spanier, die eifer-süchtig auf uns waren.

Ueberdies ließ dieser verehkungswürdige edelmü-tige Herr alle Nahmen und Zunahmen der bei diesemZuge befindlichen Adelichen, -Officiers und Gemeinenin ein eignes Buch rinkragen, und dies zum ewigen An-denken i», das Ordensarchrv niederlegen; auch hielt eruns vierrhalb Monate lang in allem frei. Eine fürst-liche Freigebigkeit.

Die meisten von uns Hanen diese Reise über Romgemacht, wo der Herr von Oisel, genannt Villepari-sis, ein sehr vortrefflicher würdiger Mann, wie er sichbei allen Gelegenheiten bewies, als französischer Ge-sandter stand. Er prasentirte uns sämmtlich demPapst in einer Audienz, der uns sehr huldreich,gnädig und mit Thränen bewillkommte, und zu uns unddem Herrn Gesandten sagte r in Frankreich gebe es dochnoch gute katholische Christen, und die Ketzerei habe sienoch nicht alle angesteckt und ausgerottet; da treffe

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