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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
231
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! fanterie des Herzogs von Epcrnon in Provence, hatteaber dennoch seine Gardecompagnie noch beibchaltcn.Eben so Sarret, da er als Mestre de Camp mit denHerzog von Mayenne nach Gupenne zog. Der jüngereGouaö, der in Bcarn ermordet wurde, wo er alsMcstre de Camp stand, starb als Gardecapikain.

Man sieht hieraus unmaSgeblich, wie manche klek-! ne Stellen andern viel größer geglaubten die Waa»^ ge halten; denn es ist keine geringe Ehre, die Personseines Königs zu bewachen. Wir Französin und andreNationen haben dies zu einer sehr wichtigen Sache ge-macht; wie ehmals die Römer mit ihren Pcäcoriani-scheu Legionen, die solche Macht und Anschn gewannen,daß sie endlich die Kaiser erwählten;? unddie Ianikscharcn,die die Leibwache des Sultans machen, und in seinemganzen Reich gefürchtet werden.

Herr von Gua bekleidete diesen Posten nichtlanger, als ein Jahr und einige Monate; denn alser krank war, wurde er in seinem Bette ermordet.Ach, nicht ohne Thronen kann ichs sagen: ein großerFreund von mir ermordete einen andern großen Freundvon mir! Man gab den Mord dem Baronvon Vitanx schuld, der mein großer Freund undBundeöbruder war, und zu dem ich oft sagte:ach,mein Bruder und Herzensfreund, du hast einen an- dern Herzensfreund von mir ermordet. Wollte Gott,du hättest cs nicht gckhan, so würde ich dich noch weit mehr lieben! ^> Er läugnete wirs immer; alleines war alle Wahrscheinlichkeit dafür, daß ers gechanhatte. Denn er stand in Frankreich in dem Ruf, daßkeiner so entschlossen zu einer solchen ?hat wäre, alsEr re. re.

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