sich hiev noch fragen, wem wir dies eigentlich mehr zudanken haben , der Warnung des Herrn von Coffains,oder dem Schicksal, das» uns dort wegführte, weil er.diesmal nichts mit uns zu schaffen haben wollte ?
Bei eben der Belagerung erlebte ich mehrere der-,gleichen Falle, in denen der Herr von Guise ebenso Ge-fahren entgieng, entweder im Handgemenge, oder ru-hig in den Laufgräben. So sah ich öfters mehrere,die neben ihm durch Büchsen - oder Stückkugeln getöv-tet oder verwundet wurden, welche dicht an seiner Seiteober vor feiner Nase vorübergefahren waren, ohne ihmein Leid zu thun.
Eben so der brave Herzog von Longuevillewie-wohl er die Meinung hegte, eine Wunde, die man ru-hiff beim Stillsitzen bekomme, oder wo einen die Kugelerst lange aufsuchen muffe, fei nicht rühmlick), sondernnur eine solche, die man sich im tapftrn Kampfe hole.
Eben der Meinung war der letztverstorbene Prinzvon Conde hx, dem großen Scharmützel am
Milfasten, wo zwölfhunderk Mann einen Ausfall auska Röchelte thaten, (die ungerechnet, die von denMauern herab wenigstens eben so viel Unheil unter unsanrichteten ) befand Der brave Herr von Crillon sich justauf jener Seite, und grenz zum Spaß, denn er hattedort keinen Posten, auch mit ins Feuer, wo er brav umsich schlug und sich so gut hielt, daß wir ihn lange todtglaubten. Bei dieser Gelegenheit sagte denn der Prinzvon Conde unter andern Lobsprüchen von ihm auch dies:er wollte viel darum geben, wenn er auf eine so schöneruhmvolle Art Wunden davon tragen könnte; dennCrillon sei tapfer» Mulhs auf die Kugeln loSge-
gan-