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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
217
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gangen, nicht die Kugeln auf ihn.. Und das war auchwahr»

Indessen, verdienen doch alle gelobt zu werden , dieWunden davon tragen, sie mögen sie bekommen aufwelche Weise es sei; jedoch freilich einer vor dem an-dern» Denn wenn wir in den Krieg gehen, so gehenwir gleichsam auf den Markt, wo wir einkaufen undwitnchmcn. müssen, wie wirs finden»

Besonders glücklich sind in diesem Punkt großevornehme Herrn» Der mindeste unbedeutendste Streif-schuß erhebt ihren Ruhm auf ewige Zeiten bis in denHimmel» Wir andere geringere müssen mit weni-ger vorlieb nehmen, und alles was wir thun, sind nurleichte Splitter gegen die Großthaten der Großen, diebesser in die Trompete des Ruhms stoßen zu lassen wissen,als wir, die nicht überall hinreichen können, wie sie,um unsre Wunden, und unsre Tapferkeit zu verkündigen»

Ich kann mir hier wohl vorstellen, daß manchemeiner Leser sagen werden, ich sei ein verworrener aus-schweifender Plauderer^ und werfe in meinen Aufsätzendas hundertste ins tausendste. Mein man denke ein»mal, ich mache es wie die Köche, die eine Menge Spei-sen unter einander sudeln, um einen Potpourri darauszu bereiten, der dann darum nicht minder gut und le-cker ausfallt. Eben so kann es mit meinem verworre-nen Mischmasch von Vortrag, scyn; wenn er auch dem«inen nicht gefällt, so ist er doch nach dem Geschmackdes andern, der meine Sächelgen hinnimmt, ohne aufdie Ordnung zu sehen, in der ich sie ihm gebe.

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VI.