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bitte, eines Tags in der Trenchee auf einem Stuhlfas, kam der Prinz von Oranien auch dahin. Aus.Höflichkeit stand der Marquis auf und nörhigte denPrinzen, Platz zu nehmen. Kaum hatte aber diesersich gesetzt, so kam eine Kugel, dis ihn durchbohrte,und sogleich tödtete. Ich möchte wohl von einem gro-ßen Philosophen hören, ob wohl dieser Schuß auchden Marquis getroffen hätte, wenn er sitzen gebliebenwäre? Vielleicht nicht, indem eS nicht so in seinemSchicksal lag.
An einem andern Tage, als die Mine spielen soll-te, hatte ich dem Herrn von Strozz» zugeredet, wirwollten uns in der Nähe daran halten , um dann so-gleich munter zum Sturm angehcn zu können. Er folg-te mir und wir blieben zur Stelle, bis der brave einsichts-volle und tapfre Herr von Coffains, der dis Gefahrbei der Sache und das mögliche ihrer Zurückschlagungbedachte, uns Weggehen hieß. Er zog mich selbst amArme weg, und sagte dabei, ich sei ein frecher Thor,der dergleichen Fricaffee noch nicht gekostet habe. Erführte uns in das Loch am Graben, wo wir gedeckt wa-ren; und kaum waren wir uncergetreten, so brach derTeufel los, und die Mine spie ihr hcftig.s Geheimnißnach unfern Leuten, deren sie auf eben der Stelle. wowir hatten bleiben wollen, über dreihundert erschlug.Dies war das jämmerlichste Schauspiel, das ich je gese-hen habe, wie unsre armen Soldaten so erbärmlichverkrüppelt, verstümmelt und zerrissen wurden. KeinHerz war so hart, daß es nicht Mi-lcidSthränen beidem Anblick vergossen hätte. Hier kam uns also dieWarnung des Herrn von Coffains sehr zu statten, dennwir wären eben so fricaffirt worden. Indessen ließe
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