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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
214
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die die Kugel geschlagen hatte, die ,'edoch nicht durch,dringen konnte, weil der Harnisch schußfcst war.Der Herr von Sourdiac, der junge Chateauneuf ge.uannt, ein braver junger Mann aus Bretagne weißWohl davon zu erzählen.

Als bei einer andern Gelegenheit der Herr vonStrozzy, der Herr von O und ich hinter ein paarSchan-Förben standen kam ein Schuß aus der Kuh "),der uns einen Capwain und drei Gemeine dicht nebenuns erschlug, so daß Blut und Stücken von ihnen aufuns sprangen. Da ich noch etwas naher dabei stand,als jene beiden, so sprühte mir das Gehirn des einen,ganz ins Gesicht, und ei» gefütterter Reutrock vongrünem Sammet wurde mir dadurch ganz zu Schandengemacht.

Ich sehte mich hierauf in einen dort stehenden Feld-stuhl, worin der Herr vor: Strozzy zu sihen und sich zusonnen pflegte. Es gefiel mir so wohl darin, daß ichnicht weg wollte, unerachket der Herr von Strozzy michzwei und dreimal wegzugehen, und mich neben ihn zustellen bat, weil er wußte, daß es dort gefährlich sei.Endlich gieng ich doch, als er noch eine Ordonanz nachwir schickte. Kaum war ich weg, so sehte ein Soldat,ein ehemaliger Bedienter des Herrn von Guise, sich hin-ein, und kaum sas dieser, so kam abermals ein Schußaus demselben Stück, der durch den Stuhl schlug, undden armen Soldaten rödtete. Dies wäre m i r passirt,wenn ich nicht gieng. Allein mein Ziel war noch nichtso nahe gesteckt.

Als bei der Belagerung von Saint-Disier derMarquis von Muns der die Infanterie komman-

dirte,